Grundschule Mehrhoog


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Wir schreiben ein Buch

Das tun wir! > Aktivitäten 2013


Wir schreiben unser eigenes Buch
im Förderunterricht


Im Förderunterricht Deutsch entstand in den Klassen 3a, 3b und 3c ein gemeinsam geschriebenes Buch.

Nachdem wir wichtige inhaltliche Kriterien zum Schreiben eines Buches geklärt hatten, machten die Schüler erste Buchvorschläge. Gemeinsam wählten die Kinder ihre Lieblingsgeschichte aus und teilten die Geschichte in Kapitel ein. Jedes Kind schrieb nun sein Kapitel zu dem Buch.


Die Schwierigkeit dabei war, sich kapitelweise abzustimmen, da die Erzählung ja zusammenpassen musste. Als das aber alles geklärt war und das Buch handschriftlich fertig war, schrieben die Kinder ihre Texte auf den PCs im Computerraum ins Reine. Die Texte wurden kopiert und als Buch zusammen geheftet.

Fertig!

Da sich die Gruppe nicht auf eine Erzählung einigen konnte, war unsere Arbeit umso fruchtbarer, denn es entstanden nun zwei wunderbare selbst geschriebene Bücher:


Mutter ist weg
und
Was ist ist ein Ball?

Viel Spaß beim Lesen der beiden fantastischen Bücher!



Mutter ist weg

Mutter ist weg (Pia)
Am einen sonnigen Tag gingen die Entenkinder mit ihrer Entenmama schwimmen. Sie sprangen ins Wasser bis das Entenkind Lisa auf den Kopf von Lea sprang. Lea weinte und wollte sich rächen. Sie sagte: "Lisa, gehe mal ins Wasser." Dann ging sie ins Wasser und Lea sprang ihr auf den Kopf. Dann sagte Entenkind Lea: "Jetzt sind wir quitt!" Danach vertrugen sie sich und spielten wieder weiter.
Nach drei Stunden fragte Lea: "Wo ist Mutter eigentlich?" Sie suchten sie und suchten sie und gerieten in Panik.

Wo ist Mutter? (Jule)
Die Entenkinder bekamen Panik, weil sie nicht wussten, wo ihre Mutter war. Sie schwammen überall auf dem See herum. Aber nichts! Alls sie fast aufhören wollten, hörten sie etwas. Sie sagten zu sich: "Was war das?" Es war ein kleiner Hase, der etwas zu Essen suchte. Die Kleinen fragten, ob sie ihre Mutter gesehen haben. Der Hase sagte: "Ja." Lisa und Lea fragten: "Wo ist sie denn hingelaufen?" Der Hase antwortete: "Sie ist zu einer großen Wiese hingelaufen." Die Entenkinder bedankten sich eben und liefen zu der großen Wiese. Auf dieser sahen sie viele Spuren. Da sagte Lea: "Guck mal, da ist ein Fußabdruck von unsere Mutter."

Spurensuche (Henning)
Die Entenkinder wussten nicht mehr wo sie suchen sollen. Da fiel dem zweiten. Entenkind ein: "Wir können ja Spuren von Mama suchen." "Gute Idee!", fand das erste Entenkind. Die Entenkinder suchten in jeder Ecke die sie fanden. Endlich endeckte das dritte Entenkind eine Spur. Alle Entenkinder kamen sofort zum Geschehen. Sie jubelten und freuten sich. Die Kinder liefen der Spur hinterher. Sie führte zum Wald. Zuerst aber mussten sie eine Straße überqueren. Die Enten warten bestimmt 15 Minuten bis kein Auto mehr kam, dann konnten sie hinüber. Die Kinder freuten sich schon total auf Mama, da sagt das zweite Entenkind: "Das ist nicht die Spur von Mama! Sie ist von dem Fuchs da vorne! Schnell unter den Baum!"
Glück gehabt! Der Fuchs rannte weiter und die Kinder krochen wieder hervor. Dann suchten sie weiter Spuren. Das zweite Entenkind hatte eine Idee. Sie könnten ja einzeln gehen. "Gute Idee", fanden die anderen. "Ok, so machen wir es."
Die Entenkinder teilten sich auf. Das erste Entenkind blieb im Wald. Das zweite Entenkind ging nach Hause. Und das dritte ging mutig in Richtung Fuchs. Vielleicht hatte der ja die Mama gesehen.
Auf einmal sah das dritte Entenkind den Fuchs. Jetzt hatte es doch Schiss, nicht so wie beim Aufteilen. Und dabei war es ja noch der Jüngste. "Da ist die Mama!", ruft es. Und dann: "Oh, doch nicht. Das ist ein Kaninchen." Er ist enttäuscht. Der Fuchs aber hatte ihn gehört. Er sagte: "Ein süßes, kleines Entelein, hähähähähä." "HILFE!", schrie das Entlein und rannte so schnell es konnte weg, aber der Fuchs hatte ihn schon geschnappt. Er riss dem Entlein ein paar Federn aus und hatte das Kind fast schon gefressen, da kamen die anderen Entenkinder zur Hilfe und versuchten das Kind vor dem Fuchs zu retten. Da hatte der Fuchs sie auch schon alle gefasst. Jetzt brüllten alle Enten: "HILFE! HILFE! HILFE!" Was sollten sie jetzt machen? Sie stecken in der Klemme. Der Fuchs brachte die Entenkinder in seinen Bau. Dort ist es dunkel und ungemütlich. Der Fuchs steckte sie in eine Ecke und legte sich davor. Die Entchen hörten auf einmal einen Furz: "Pup! Der riecht ja richtig doll nach Sch…" Dann hörten sie plötzlich: "Roch, roch, roch." Der Fuchs schnarchte. Es musste Nacht sein, also schlief der Fuchs jetzt. Die Kinder versuchten, den Fuchs zur Seite zu schieben. "Äh, äh, äh, äh", der ist ganz schön fett und schwer. Endlich hatten sie es geschafft. "Puh, war das anstrengend!" "Ja, das kannst du laut sagen." "Ok! DAS WAR ANSTRENGEND!" "Oh Mist", ruft das dritte Entenkind, "jetzt ist er wieder aufgewacht." Sie versteckten sich schnell im Gebüsch. Der Fuchs guckte sich um und ging dann wieder in seine Höhle hinein. Die Entchen traueen sich wieder heraus. "HUAH!!", hörten sie dann. Der Fuchs kam mit viel Anlauf und mit dem Maul nach vorne auf die Entchen gerichtet heraus gestürmt. Und die Entchen? Die gingen einfach einen Schritt zur Seite. Der Fuchs sprang neben sie und flog direkt gegen den Baum. Buff! Der Fuchs war tot oder wenigstens ohnmächtigt. "Jetzt müssen wir aber wieder Mama suchen." "Ich habe Hunger!" "Ich auch. Komm, lass uns nach Hause gehen und den Wintervorrat auffuttern." "Gute Idee!" "Hm, das schmeckt lecker! Ja, richtig gut! Jetzt müssen wir aber weitersuchen." "Guckt mal, da sind auch Spuren." Sagte ein Entlein "Ja, aber von uns - ha, ha, ha." "Komm, lass uns mal auf der Wiese suchen." "Gut, wir kommen mit", sagte das erste Entenkind. "Aaaaaaaaahhhhhhh!", sie sahen sie eine weiße Schwanzspitze. Die Entenkinder hatten Todesangst und rannten so schnell sie konnten, aber der Fuchs war ihnen dicht auf den Fersen. Da versteckten sie sich schnell unter einen Baum.

Auf der grünen Wiese (Hannah)
Dem Fuchs wurde das Entleinsuchen nach drei Stunde zu langweilig und er trottete zurück in seinen Wald. Die Entlein kamen unter dem Baum hervor und waren nun auf einer schönen Wiese. Da suchten sie ihre Mama hinter sechs Büschen. Dort saßen aber nur ein Frosch, ein Floh, eine Grille, ein Marienenkäfer, eine Spinne und ein Hund. Das eine Entchen sagte: "Wo kann Mama denn noch sein?" Dann hörten sie ein Grummeln unter der Erde. Die Enten schrien: "Hilfe, ein Erdbeben." Dann machte es "Plopp!" und ein Loch tat sich im Rasen auf. Ein Maulwurf guckte heraus.

Freunde am Fluss
(Jonah)
Sie gingen zu einem schönen Fluss und da trafen sie kleine Biber die gerade spielten. Die Entenkinder fragten: "Habt ihr unsere Mutter gesehen?" Die Biber sagten: "Nein, haben wir nicht." Die Entenkinder sagten: "Ach, wie schade", und dann suchten sie weiter, aber sie konnten ihre Mutter nicht finden. Nach ein paar Stunden konnten sie nicht mehr. Sie waren so kaputt, dass sie sofort einschliefen. Sie träumten von ihrer Mutter, dass sie gefressen wurde.
Sie wachten alle gleichzeitig auf. Es war noch dunkel und sie hatten Angst. Plötzlich war da ein Knistern, aber es waren nur ihre Freunde die Biber.

Das Krokodil (Nele)
Danach gingen die Entlein zum Krokodil. Vielleicht hatte es ihre Mutter gefangen. Zuerst suchten sie vorsichtig unter dem Krokodil, dann auf dem Krokodil, danach unter dem Schwanz, aber weil nirgends war ihre Mutter zu sehen. Auf einmal hörten die Entenkinder die Schreie der Mutter. "Hallo, hier bin ich!"
"Oh, Gott", dachten Lea und Lisa, "jetzt müssen wir doch noch im Maul des Krokodils nachschauen." Keiner der Entenkinder wollte diese gefährliche Aktion durchführen. Glück gehabt! Aber nein, das Krokodil war sehr müde und gähnte mit weit aufgerissenem Maul. Doppelt Glück gehabt! Mutter war nicht vom Krokodil verschlungen worden.

Mutter wird gerettet
(Leonie)
Die Entenkinder bekamen Panik. Sie suchten die Mutter. Sie suchten die Mutter überall, aber sie war nicht da. Sie wurden ganz leise und versuchten, ob sie die Mutter noch einmal hören konnten. Dann machte es auf einmal: "Quak, quak, quak!", und sie dachten, dass es ihre Mutter war, aber es war eine andere Entenmutter. Nun hörten sie wieder: "Quak, quak, quak!", von der anderen Seite und sie dachten wieder, dass es ihre Mutter wär. Aber nein, sie war es auch nicht. Plötzlich machte es wieder: "Quak, quak, quak!", aber dieses Mal hörten sie nur einen Vogel, der Fremdsprachenunterricht nahm.
Auf einmal hörten die Entenkinder ein lautes Rufen: "Hier bin ich!" Das war sie! Die Entenmama kam über den Fluss geschwommen. Endlich war sie wieder da! "Schaut mal, was ich euch mitgebracht habe! Wir wollten doch Baden und ein Picknick machen. Ich war gerade bei McDonald's und habe für jeden meiner Entlein eine Junior-Tüte geholt! Lasst es Euch schmecken! Und so wurde aus dem Ausflug noch ein richtig schöner Tag.




Was ist ein Ball?

Der Hund findet ein Ding (Änna)
Luke, der Hund, wird an einem Sonntag morgen von seinem Herrchen in den Garten gelassen. Der Hund rennt und tobt durch den ganzen Garten. Auf einmal bleibt er stehen und guckt. Da war doch etwas, denkt Luke. Plötzlich liegt hinter ihm ein komisches Ding. Es ist rund und bunt? Luke hat Angst, aber er geht dann doch zu diesem komischen Ding. Er stubst es an und auf einmal rollt es los! Er stubst es immer wieder. Luke überlegt, was das wohl sein kann?
Vielleicht ein Hundespiel! Nein. Ich weiß es nicht, denkt er. Der Hund überlegt weiter. Aber er will viel lieber mit dem Ding spielen. Er nimmt es ins Maul und rennt durch den Garten. Luke hört eine Stimme. Sie ist leise. "Luke, kommst du rein!" Er rennt zur Haustür und geht ins Haus, legt sich in sein Körbchen und träumt von dem Ding, das er im Garten gefunden hat.

Was kann das Ding? (Emily)
Luke denkt nach, was das Ding wohl alles kann. Am besten ich frage die anderen Hunde draußen am Gartenzaun. Aber die anderen Hunde wissen es auch nicht. Luke denkt nach und dabei stubst er aus Versehen das Ding an und es fängt an zu rollen. Luke starrt das Ding ungläubig an. Dann stupst er es noch einmal an und läuft schnell zu den anderen Hunden, um ihnen zu zeigen, was er entdeckt hat. Die anderen staunen nicht schlecht.

Rollt dieses Ding?
(Marleen)
Luke testet was das Ding kann und stupst es an, um zu testen ob es rollen kann. Und tatsächlich, es kann rollen. Auch findet Luke heraus, dass das Ding springen kann. Auf einmal tritt der Hund aus Versehen auf einen Spaten und dieser fliegt mit voller Wucht auf das Ding, welches in einem hohen Bogen über den Zaun saust und die Antenne des Gartenhaus trifft. Und dann fliegt es mit 180 km/h durch das ganze Haus. Luke denkt, das Ding kann also auch gefährlich sein. Er testet nun, ob das Ding auch Krach machen kann. Der Hund drückt das Ding platt und auf einmal macht es: "Kwiiiiiiiiiiik!", und bläst sich wieder auf. Luke sagt: "Krach machen kann es also auch!"

Das Ding rollt weg
(Josi)
Das Ding rollt weg. Luke geht rein. Er bellt plötzlich ganz laut. Auf einmal kommt Lukes Besitzer und holt das Ding. Er hat das Ding in der Hand und beide spielen eine ganze Weile, dann hat der Hund keine Lust mehr. Nun geht der Besitzer wieder ins Haus und Luke ist alleine. Er sieht den Ball und gibt ihm einen Schupps und der Ball rollt zum Baum. Der Hund läuft zum Baum und denkt, dass das Ding dort liegen bleibt, aber es rollt weg. Luke fragt sich, was soll ich tun? Er rennt hinter dem Ding her. Irgendwann bleibt das Ding endlich liegen. Luke will den Ball holen, schnappt ihn, aber er fällt ihm aus dem Maul. Luke ist enttäuscht.

Wo ist das Ding? (Loana)
Luke ist immer noch im Garten. Es ist drei Uhr Mittags. Der Hund hatte vor zwei Tagen ein rundes buntes Ding im Garten gefunden und es unter dem Rosenbusch versteckt. Nun holt Luke die Sache aus seinem Versteck. Und spielt damit und rollt es hin und her. Plötzlich rollt es einfach einfach weg und durch das mini kleine Loch zu den Nachbarn herüber. Der Hund versucht das Ding zu schnappen, dabei rennt er gegen den Zaun. Er jault ganz laut: "Aua, der doofe Zaun!". Doch schnell hat er es vergessen und läuft durch das Törchen und überlegt, wie der Ball wieder zu ihm kommen könnte. Da hört er Stimmen und dann macht es auf einmal "Bumm!". Jemand hatte das Ding zurück geschossen. Der Hund läuft schnell wieder zurück in seinen Garten. Dort liegt aber noch nichts, doch er sieht, wie sein Ding langsam aus seinem Versteck rollt. „Endlich!“, jubellt er.

Da ist das Ding (Rebecca)
Luke, der Hund, schaut in Richtung Nachbarsgarten. Da sieht er sein Ding anrollen, doch er kommt nicht dran. Er jault so laut, dass sein Nachbar kommt. Er wirft Luke das Ding zu, doch er wirft ihn zu weit und es rollt auf die Straße. Luke rennt hinterher, doch es ist zu spät. Er hat Angst, dass er überfahren wird. „Oje“, sagt er.

Der Hund trifft einen anderen Hund (Lina)
Luke geht vorsichtig auf die Straße und trifft einen anderen Hund. Luke bellt: „Hallo, ich bin Luke und wer bist du?'' Der andere Hund sieht das Ding und bellt: "Ich bin Leo. Weißt du, was das ist?" Luke antwortet: "Nein, ich habe keine Ahnung. Luke bellt: "Sollen wir mit der Sache spielen?" Leo sagt: "Ja, können wir tun." Sie gehen auf den Spielplatz. Die beiden schuppsen das Ding hin und her bis sie nicht mehr können. Luke und sein Freund wollen nach Hause gehen.

Luke trifft einen Menschen
(Manuel)
Luke hat sich verlaufen und findet den Weg nach Hause nicht mehr. Auf der Straße bellt Luke einen Menschen an: "Wau, wau." Dann sagt dieser: "Ist gut, Hundi. Komm, wir nehmen deinen Ball und gehen nach Hause zu deinem Herrchen." Jetzt wusste Luke endlich Bescheid! DAS DING ist ein Ball! Ein Ball mit dem man so viele tolle Sachen spielen konnte. Morgen würde Luke erst einmal zu seinen Freunden laufen und ihnen erklären, dass sie mit einem Ball gespielt haben.
Zuhause angekommen klingeln sie erst einmal. Plötzlich hören sie ein lautes Stampfen. Es war Lukas, Lukes Herrchen. Er ist wütend auf Luke, weil er weggelaufen war, aber heilfroh, dass sein Hund wieder da ist. Lukas macht die Tür auf und nimmt Luke in den Arm und gibt ihm Futter.



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